Was kostet ein Hausmeisterservice für ein Mehrfamilienhaus?
Der Preis hängt an drei Größen: wie viele Einheiten das Objekt hat, welche Leistungen dazugehören und in welchem Turnus sie anfallen. Ein belastbarer Betrag entsteht erst, wenn jemand das Objekt gesehen hat — pauschale Quadratmeterpreise führen in die Irre.
Zwei Häuser mit derselben Wohnfläche können sich im Aufwand deutlich unterscheiden. Ein Objekt mit Innenhof, Tiefgarage und großer Grünfläche verursacht jede Woche Arbeit, die in einem Haus ohne Außenanlage schlicht nicht anfällt. Deshalb sagt die Quadratmeterzahl allein wenig aus.
Diese Punkte bestimmen den Aufwand:
- Größe des Objekts — Anzahl der Einheiten, Geschosse, Aufzug
- Umfang der Leistungen — nur Reinigung der Gemeinschaftsflächen oder auch Außenanlagen, Kontrollgänge und Kleinreparaturen
- Turnus — wöchentlich, vierzehntägig oder saisonal unterschiedlich
- Beschaffenheit — Grünanteil, Stellplätze, Innenhof, Müllstandort
- Zustand bei Übernahme — ein vernachlässigtes Objekt braucht am Anfang mehr
Üblich sind zwei Modelle: eine monatliche Pauschale für die laufende Betreuung, oder ein Festpreis je Einzelauftrag. Die Pauschale lohnt sich, sobald regelmäßig etwas anfällt — sie macht die Kosten planbar und ist für die Betriebskostenabrechnung leichter zu handhaben.
Ein Angebot, das ohne Blick auf das Objekt zustande kommt, ist entweder großzügig aufgerundet oder es wird später nachgefordert. Beides merkt man erst, wenn es zu spät ist.
